Vom Rohdiamant zum Brillant
Mineralogie: Die wichtigsten Eigenschaften
Die chemische Formel lautet C, und bedeutet purer Kohlenstoff in kristalliner Form. Es gibt diesen Edelstein in allen Farben, häufig jedoch sind grünlich, blau, grau, weiß, farblos, gelb, braun. Die Strichfarbe ist weiß und das bekannteste Unterscheidungsmerkmal zu anderen Edelsteinen, die Mohshärte beträgt ungeschlagene 10. Weiters verfügt der Diamant über eine durschnittliche Dichte von 3,52 und eine muschelige Spaltbarkeit. Dieser muschelige Bruch ist oft vollkommen als Oktaeder. Die Kristallform kann kubisch, radialstrahlig, ein Oktaeder oder Würfel sein. Die Tenazität ist spröde und die Transparenz durchsichtig bis undurchsichtig/opak. Der Diamant bricht Licht mit einer Brechung von 2,417 bis 2,419 ohne Doppelbrechung. Besonderheiten sind die Leitfähigkeit von Wärme welche etwa fünfmal so hoch wie bei Silber ist, und die unübertroffene Härte. Der Phlogopit und der Olivin begleiten den Diamanten in dessen Fundorten welche von vulkanischem Gestein, zu Seifen und metamorphen Schiefern reichen.
Was ist ein Diamant?
Ein Diamant besteht wie auch ein Lonsdaleit und ein Graphit aus einer chemischen Zusammensetzung, die durch Kohlenstoff bestimmt ist. Dabei sind die Kohlenstoffmoleküle in einer ganz spezifischen räumlichen Anordnung miteinander verbunden, welche einem Gitter ähnelt. In Abgrenzung zu anderen Mineralien oder Edelsteinen besitzt der Diamant eine Härte, welche ihn mit Abstand zu einem der festesten Mineralien macht, welche derzeit auf der Erde gefunden wurden. Diese Härte unterscheidet sich jedoch in verschiedenen Härtegraden, welche immer von der Richtung und der Verbindung der Kohlenstoffkristalle untereinander abhängig sind. Von der äußeren Beschaffenheit ist ein Diamant dadurch gekennzeichnet, dass er zunächst farblos ist und durchscheinend wirkt. Wenn verschiedenartige Farbschattierungen auftreten, dann stellen die Basis dafür unterschiedliche Einschlüsse und Verunreinigungen dar.
Woran erkennt man einen Diamanten?
Diamanten sind Steine, welche ihre optische Attraktivität und ihren einzigartigen Glanz durch ihre hervorragende Brechung des Lichtes erhalten. Der Diamant wird jedoch erst nach seinem Schliff als Edelstein bezeichnet. Für die Erkennung eines Diamanten sind mehrere Parameter bedeutsam. Zunächst wird die Dichte bestimmt, sein Härtegrad gemessen und seine Wärmeleitfähigkeit geprüft. Dies sind insbesondere einige physikalisch - chemischen Eigenschaften, welche mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. Charakteristische Merkmale eines Diamanten, welche bei einer optischen Begutachtung zu Tage treten, sind vorwiegend sein Glanz, seine Lichtstreuung, welche auch als Dispersion bezeichnet wird, und die Lichtbrechung. Diese wird in Fachkreisen auch als Refraktion bezeichnet. Bei der optischen Begutachtung fallen außerdem Einschlüsse und Verunreinigung ins Auge, welche in einem natürlichen Diamanten häufig auf Grund seiner Entstehung zu finden sind.