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Grundstückswert errechnen und ermitteln

Bitte bezüglich Denkmalschutz und Fundrecht bei zuständigem Amt informieren.

Keller Formel - Grundstückswert für Schatzsucher berechnen

Formel von Keller
Jedoch bleibt der Schatz im Garten, eine rechtliche Frage

Ein kleiner Einstieg in Wertermittlung nach Keller
Wie verändert eine reale oder mögliche Schatzhebung einen Grundstückswert?
Der geschätzte Wert (W) eines Grundstücks berechnet sich nach dem Bodenrichtwert (B) dieses Areals, also dem ermittelten Preis je Quadratmeter der Grundstücksfläche (F). Dazu multiplizieren wir F in Quadratmetern mit B. Entsprechend ergibt sich: W=BxF.

Zur Ermittlung des Grundstückswerts (WS) nach einer Schatzhebung addieren wir W zu demjenigen Anteil (A) des erhofften Schatzwertes (S), der dem Besitzer des Areals zufällt. A richtet sich dabei nach dem Fundrecht bzw. Denkmalschutzgesetz, das für den Hebungsort gilt.

Kommt die hadrianische Teilung zur Anwendung, fällt dem Besitzer die Hälfte von S als A zu. Mithin gilt für A ein Faktor (T) von 0,5 von S. Bestimmt hingegen das Schatzregal die Teilung, steht dem Besitzer nichts zu. Dann gilt also: T=0.

In jedem Fall gilt: A=SxT. Insgesamt folgt also: WS=W+A=W+SxT. Wir halten damit für die erfolgte Schatzhebung fest: WS=W+SxT.

Vor einer möglichen Schatzhebung bleibt deren Wahrscheinlichkeit (P) zu klären. Heben wir letztlich keinen Schatz, dann folgt P=0. Sind wir uns sehr sicher, einen Schatz zu heben, liegt P sehr nahe bei 1. Allgemein gilt stets: P liegt zwischen 0 und 1 bzw. nimmt einen dieser beiden Werte an.

P=1 gilt nur dann, wenn wir de facto einen Schatz heben. Dann gilt also die oben beschriebene Situation der erfolgten Hebung.

Die geschätzte Sicherheit der womöglich erfolgenden Hebung drücken wir mit einem reellen Zahlenwert für P aus: Für je sicherer wir die Hebung halten, desto höher wählen wir P. Glauben wir etwa nicht wirklich an die Hebung, setzen wir P zum Beispiel auf bescheidene 0,1. Sind wir andererseits unseres erhofften Erfolges recht gewiss, folgt beispielsweise: P = 0,95. Damit definieren wir:

WS:=W+PxSxT

Verifizieren wir die Tauglichkeit dieses Formelmodells. Glauben wir zum Beispiel nicht an eine Schatzhebung, setzen wir P auf 0. Dann bemühen wir uns auch nicht, weswegen wir definitiv keinen Schatz in Händen halten werden. Damit ändert sich auch der Wert des Grundstücks nicht.

In unserem Formelmodell dieser möglichen Wirklichkeit folgt mit P=0:

WS=W+0xSxT=W+0=W, also WS=W - im Modell ändert sich der Wert also auch nicht. Für den Fall einer nicht erfolgenden Schatzhebung beschreibt unser Formelmodell also die Realität.

Heben wir hingegen einen Schatz, folgt mit P=1: WS=W+1xSxT=W+SxT, also WS=W+SxT - unser Modell ergibt also genau die Formel, die den Spezialfall der erfolgten Hebung beschreibt. Für diesen Fall beschreibt unser Modell also ebenfalls die Realität.

Unser wahrscheinlichkeitsbasiertes Formelmodell erscheint also ganz brauchbar.

Robert_Keller

Wenf ermitteln

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