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Schätze und Schatzhorte

Einst wurden zahlreiche Schätze vor Feinden versteckt und sind dann für immer verschollen. Der Schatz von Lima soll der Legende nach auf der bekannten Kokos-Insel verborgen liegen. Die Piraten Benito Bonito, William Dampier, Edward Davis und Woodes Rogers sollen ihre Schätze auf der Insel Floreana versteckt haben. In Deutschland sollen noch heute mehr als 32.000 Zentner Gold und Silber versteckt sein.

Schätze, Trovecy und Grundstücke - Thema:Wert - Metalldetektoren und Schatzsuchgeräte
Edelsteine und Mineralien - Bodenschätze, Vorkommen und Rohstoffe

Die schöne Schatzsucherin
von 03-29-11 © CREATISTA

Zahlreiche Taucher machten sich bereits auf die Suche nach dem berühmten Nibelungenschatz. Einer der wohl berühmtesten verschollenen Schätze ist die aus Akazienholz geschnitzte und mit Gold überzogene Bundeslade. Der Schatz der Fregatte Lutine, nämlich Fässer und Kisten mit Gold- und Silbermünzen sowie Rohdiamanten, die dem Prinzen von Oranien gehörten, sollen sich noch heute im gesunkenen Schiffswrack befinden. Der Schatz des persischen Großkönigs Dareios III soll in der heutigen Stadt Hamadan im Iran liegen. Auch in Afrika wird von einem geheimnisvollen Goldtempel des Schlangenmanns erzählt. Das antike Ägypten und die Kultur der Inkas, Mayas und Azteken bergen auch noch unentdeckte Kostbarkeiten. Um alte Handelsrouten, die mit den Grab- und Kronschätzen in Verbindung stehen zu erörtern, empfiehlt es sich, das Thema Rohstoffe und Bodenschätze zu analysieren.

 

„Als Hortjägerin gebe ich dir treuen Rat, die verborgenen Schätze zu finden. Ziehe der Landschaft das Kleid der neuen Epoche aus, auf dass die Hügeln und Täler der einstigen Erzählungen freiliegen. Zu sehen, nur jenes, was auch damals schon und noch zu sehen war. Als nächstes wandere auf die höchste Stelle, um all das alte Land zu überblicken. Ob du Schriften und Karten brauchst dafür oder nicht, finde heraus wo Schauder herrschte, von Feuer, Pest oder Feindbedrohung. Von diesem Platz führen Wege fort. Folge ihnen. Wo an diesen Wegen hätten die Leute geschützt von Sicht und Unheil in der Eile der Not den Hort verstecken können? Merke dir diese Orte. Welche davon sind der Umgebung gleich genug, um das Vergrabene zu tarnen, aufdass es den unerwünschten Suchern, die nach dem Goldschatz trachten, verborgen bleibt? Merke dir auch diese Stellen. Nun schaue, welcher markante Punkt, ein Felsen etwa, den Versteckern ein Wiederfinden erleichtert hätte. Und wenn zu jener Zeit, höheren Wesen zugemutet wurde, aus der anderen Welt über die Schätze zu wachen, sehe ob alte Wasserquellen, koboldartige Steine, oder sehr alte freistehende Bäume, als Hüter den verborgenen Schatzhorten noch mehr Schutz hätten bieten können. Nun hast siehst du in der Landschaft etwas Neues. Du hast angefangen, das nackte Land der alten Zeit als Schatzkarte zu erkennen. Welch‘ eine Freude.“ Zitat über das Finden versteckter Schätze

Beispiel für legendäre Schätze (die Stand 10 2014, noch als verschollen gelten)

Schatz der Templer,der Kirchenschatz von Lima, die Schätze von Rennes-le-Chateâu, das Zarengold, das Nazigold, der Schatz vom Peak of Otter, das Bernsteinzimmer , die Schätze von Le Buse und Störtebecker sowie der Nibelungenschatz gehören zu den legendären Schätzen, die Romane füllen und Schatzsucher weltweit begeistern. Die Thematik bewegt sich zwischen phantastischer Gralsuche und realen Schatzhorten.

"Wert ist eine sonderbare Sache; wie anders könnte so ein winziger Stein den Wert eines Einfamilienhauses haben?" Schatzsucher Zitat



Schätze und Rechtslage

Bei jeglicher Form von Schatzsuche (Begriff in allgemeinem Wortgebrauch), egal ob als Sondengänger/in (Sondler/in), (Hobby-)Archäologe/in, Historiker/in, Trovet/in... gilt es als selbstverständlich sich an die Gesetze zu halten. Dabei spielen besonders das Denkmalschutzgesetz, Eigentumsrecht, Urheberrecht, Meldepflicht, Fundrecht, bei millitärischen Funden auch das Waffengesetz, eine zentrale Rolle. Um wirklich den aktuellen Stand der Rechtslage einer Region zu kennen, bitte am zuständigen Amt nachfragen, etwa Denkmalamt. Ausgrabungen sollten immer von offizieller Seite, etwa zugelassenen Archäologen, unternommen werden um Fundzusammenhänge und schonende Bergung möglichst zu gewährleisten. Auch bei Fragen bezüglich Finderlohn oder Rückerhaltung der Funde (Schätze) bitte vorher genaue Informationen einholen.  Schätze, ebenso wie Schatzsuche, Schatzsucher, werden auf Schatzwert im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet, von Raubgrabungen wird deutlich distanziert. Die Informationen dienen ausschließlich der rechtllich korrekten "Schatzsuche".


Nicht nur Burgruinen, ehemalige Schlachtfelder und alte Wälder sind interessant für die Schatzsucher, auch Flüsse haben ein hohes Fundpotential. Ein paar Tipps gilt es zu beachten.

Könnten internationale Schatzsucher gefährdete Denkmäler unterstützen?

Projekt Silva: Zwei Österreicher auf der Suche nach dem Schatz von Forrest Fenn in den Rocky Mountains.