Versteckter Schatz im Tibesti?

Schätze in den Bergen des Tschads?

Befindet sich ein Schatzsucher im zentralafrikanischen Binnenstaat Tschad , der an Libyen, Kamerun und Sudan grenzt, dann vermag er durch das trockene heiße Becken gen Norden zu reisen. Dort im Norden des Tschads erstreckt sich das geheimnisvolle Gebirge vulkanischen Ursprungs, das Tibesti Gebirge, auch Tibesti Mountains genannt. Fünf Flüsse führen von Norden des Gebirges Richtung Libyen. Bewohnt wird dieses abgelegene Gebiet von dem Volk der Tubu, die saharanische Sprachen wie Tedaga und Dazaga sprechen. Die Bodenschätze des Gebirges beinhalten Wolfram und Zinn, sowie auch Vorkommen an Erdöl gibt es in der Umgebung. Auch Platinvorkommen sowie kleinere Vorkommen an Gold und Diamanten soll in diesem Wüstengebirge geben. Wie sieht es jedoch mit Schätzen aus, die von Menschen in dem Tibesti-Gebirge versteckt wurden, nicht die Steinwerkzeuge und Höhlengemälde, obwohl von hohem Wert, sondern wirklich damalig als Schatz gedachte Wertgegenstände, wie etwa Kronschätze, Münzschätze und Grabschätze?

 

Vorsicht bei der Wanderung und Schatzsuche im Tibesti. Die zwar ungiftige aber höchst aggressive Zornnatter kann bei Bedrohung mit Bissattacken blutige Verletzungen verursachen.

Gebirge der Sahara

Das Gebirgen in der zentralen Sahara wird oft als zerklüftete Vulkanlandschaft beschrieben,

wo sich weite Trockentäler mit Hochflächen vereinen. Vereinzelt erblühen romantische Oasen mit Palmenhainen aus dem heißen Wüstensand, der mit lediglich 25 bis 100 mm Jahresniederschlag getränkt wird. Mächtig erhebt sich der Emi Kussi, welcher mit seinen über 3400 Metern der höchste Berg des Tibesti ist. Auch geheimnisvolle Felsformationen gaben seit je her Anlass zu alten Erzählungen der Tubus. Das Gestein reicht von Schiefer, Granit, Sandstein bis Phyllit und Funde von Werkzeugen und Felsenmalerei zeugen von eine jungsteinzeitlichen Besiedlung des Tibesti-Gebirges.
  

Petra in Jordanien und Tibesti im Tschad

Ein Petra im Tibesti ?

Tempel und Grabstätten, die wie bei der Felsenstadt Petra in den Fels gehauen sind, sind kein Unikat auf der Welt. So hinterließen die Nabatäer neben Petra auch noch Überreste im nordwestlichen Saudi-Arabien. Die Ausgrabungsstätte Mada'in Salih stellt wohl die verbliebenen Anlagen der antiken Stadt Hegra dar. Doch auch andernorts nahmen Völker die vorteilhafte Lage eines Bergmassivs in Anspruch. So sind Ellora in Indien, Montezuma Castle in Arizona und Complejo Huapoca im Westen Mexikos sowie die Felsen von Bandiagara Beispiele für unterschiedlichste Kulturen und Völker, die Felsen architektonisch für sich nutzbar machten. Archäologen stellen sich schon seit einiger Zeit die Frage, wo es weitere solcher Felsensiedlungen geben könnte und es gibt Indizien, dass eine solche Stadt im Tibestigebirge existieren könnte.

Das Tibestigebirge liegt im Norden des heutigen Tschad und im Süden der Sahara. Der Gipfel des Emi Koussi stellt mit 3415 Metern den höchsten Berg der Sahara dar. Im Tibesti herrscht ein arides, für Menschen sehr ungünstiges Klima. Dennoch wird das Tibesti-Gebirge von den Tubu, einem Nomadenvolk bewohnt, es wird von ihnen Bergland des Hungers genannt. Unter diesen Bedingungen hätte sich natürlich niemals eine Hochkultur bilden können, die eine Felsenstadt wie Petra hätte hervorbringen können.

Es ist aber seit Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt, dass die Sahara nicht immer schon die  Todeswüste war, die sie heute ist. Im vierten Jahrtausend v. Chr. war die Sahara im Gegenteil eine blühende, grüne Erdlandschaft, die erst allmählich begann, sich in eine Wüste zu transformieren. Bis vor 2000 Jahren scheint dieser Prozess noch lange nicht abgeschlossen zu sein. Die Römer nannten die Sahara zwar bereits terra deserta (verlassene Erde), doch es ist nachgewiesen, dass die Berbervölker zu dieser Zeit noch an der ein oder anderen Stelle eine Wasserwirtschaft führen konnten.

Es gibt massenhafte Funde in Nordafrika, die belegen, dass es auf breiter Fläche, fast im gesamten Nordafrika schon in prähistorischer Zeit eine Hochkutlur gegeben haben muss. So traf man auf massive Bauten unterschiedlichster Art, Schmuck aus Perlen, Metall und Glas sowie Felszeichnungen die Streitwagen, Bogenschützen, Schwimmer und verschleierte Tänzerinnen darstellen.

Die ältesten Funde stammen aus der Mittelsteinzeit und die jüngsten aus dem Beginn der Metallzeit. In der Sahara hat demnach viele Jahrtausende lang eine frühe Hochkultur in Blüte gestanden. Freilich bedeuten diese Funde nicht, dass diese frühe Kultur der Ur-Saharier auch dazu fähig war, eine Felsenstadt wie Petra hervorzubringen.

Als Erben dieser frühen Hochkultur gelten jedoch die Berber, die nach wie vor weite Teile Nordafrikas besiedeln. Sie gelten heute als Nachfahren dieser Hochkultur. Als Nasamonen, Tehennu, Atalanten, Galiter und Marusier tauchen kultivierte, kriegerische und afrikakundige Berbervölker überall in den antiken Schriften auf. Phönizier und Ägypter führten Handel mit ihnen. Karthager und Römer versuchten sie zu kolonialisieren. Die Araber schließlich überrannten sie im siebten und noch einmal im elften Jahrhundert n.Chr. und löschten die alten Berberreiche damit auf.

Die Garamanten, ein Volk der Berber, besaßen mit Garama (heute Djerma im Fessan) eine blühende Metropole und hatten noch viele andere Städte in den heutigen Einöden errichtet.
Bis heute ist in nordafrikanischen-arabischen Sagen die Rede von Messingstädten, von Häusern, weiß wie eine Taube und von Bollwerken, die in Felsen gehauen sind.

Das Tibestigebirge ist aufgrund seines menschenfeindlichen Klimas noch immer nicht zur Gänze erkundet. Es ist zwar nicht wahrscheinlich, aber dennoch möglich, dass es noch eine Felsenstadt wie Petra im Tibesti zu entdecken gilt. 

A. Zeeko

Die Tibesti Trovecy

Ist das Sahara-Gebirge nur in der Welt der Roman ein Schatzversteck (Wie etwa bei dem Vatikangold, bei Miles Roselli) oder kann da mehr dran sein, an einer Schatzhüter-Hypothese, als bloße Fiktion? Ein mögliches Schatzdepot könnte man mittels Grundlesen zumindest hypothetisch einschätzen.

Dazu stellen sich Grundleser folgende Fragen:

1)Um welchen Schatz (bzw. Schätze) könnte es sich handeln?

2)Welche Stelle im Bereich der Berge von Tibesti wäre als Versteck geeignet?

Diese Fundstelle sollte ein wirkungsvolles Versteck, das jedoch eindeutig wiederzufinden ist und für den Transport und Vergrabungsaktionen des Schatzes im Verborgenen umsetzbar erscheint, eventuell könnte der Fundort auch spirituell im kulturellen Kontext bedeutsam sein, besonders bei Grabschätzen.

Eine Trovecy beschäftigt sich damit und wir berichten sobald wir Näheres dazu bekommen.

Tibesti-Schatz und das Motto der ehrlichen Schatzsucher

Laut dem sozialen Schatzsucher Motto ist ein Teilen oder Spende des Finderlohns wünschenswert. Mögen der Schatz, im Rahmen des regionalen Denkmalschutzes, sowie der vorgesehene Finderlohn an jene Menschen gehen, die solche Kostbarkeiten und deren Erlös am dringendsten benötigen.