..aus Wert-Rankings lernen..

Das macht eine allgemeingültige Bewertung eines Gegenstands oder einer Dienstleistung sehr schwierig. Dennoch werden solche Bewertungen vorgenommen und auf deren Basis werden Wert-Rankings erstellt. Vor allem bei Luxusgütern wie Diamanten oder Gemälden findet man solche Rankings. Sie beruhen im Wesentlichen darauf, dass allen bewerteten Objekten zur gleichen Zeit die gleichen Kriterien für die Bewertung zugrunde gelegt werden. Daraus ergibt sich eine Liste, die sich im Laufe der Zeit verändern kann. Um die Mechanismen des Wertes verstehen zu können, kann man solche Rankings und die Entwicklung der Rankings studieren. Auf diese Weise kann man wichtige Erkenntnisse gewinnen. Die wichtigste Erkenntnis, die bereits angesprochen wurde, ist die Veränderlichkeit eines solchen Rankings. Ein Ranking, zum Beispiel das der 10 wertvollsten Gemälde, wird daher in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Vergleicht man Listen verschiedener Daten miteinander, stellt man deutliche Unterschiede fest, die zur Erklärung des Wertes herangezogen werden können. In der Liste aus 2000 zum Beispiel finden sich vor allem klassische Werke. Es handelt sich dabei um Werke, die über Jahre und Jahrzehnte einen stabilen Wert aufbauen konnten. Als Basis für die Liste gelten die Preise, die ein Kunstwerk beim Wechsel des Besitzers erzielen konnte. Die Gemälde bilden dabei eine besondere Gruppe an Gütern, denn erstens handelt es sich um Luxusgüter, zweitens handelt es sich um eine definierte Gruppe von Gütern, die sich nur selten verändert. Im Jahr 2000 hatte sich also eine stabilie Basis um eine stabile Gruppe an Gemälden und eine stabile Gruppe an potentiellen Käufern gebildet. Aus diesem Grund hatte sich zu dieser Zeit ein stabiles Wertplateau entwickelt. Die Liste blieb stabil, das Ranking war in sich stetig und stieg nur leicht im Sinne der Inflation. Im Jahr 2014 sieht das gleiche Ranking vollkommen anders aus. Vor allem die Aufnahme neuer Bilder in das Ranking sorgte für Weiterentwicklung. Das Angebot stieg zwischen 2000 und 2014 deutlich. Sorgt das im Normalfall für einen Wertverlust, stieg für Luxusgemälde in der gleichen Zeit jedoch die Nachfrage enorm. Das liegt vor allem daran, dass in der Zeit die Schere zwischen arm und reich größer wird und daher immer mehr potentielle Kunden an luxuriösen Gemälden interessiert sind. Durch diese beiden Komponenten steigen die Preise für Gemälde deutlich an und in den Rankings tauchen völlig neue Bilder auf. Damit wird deutlich, dass die Wertbestimmung eine komplexe Aufgabe ist, die stets stark mit dem aktuellen Kontext verbunden ist.

F. Lüder, Naturwissenschaftlerin

Wert: Eine zusammenfassende Betrachtung sowie Gedanken über den Begriff Wert.

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Moin,

 

Ich bin Sondengänger mit offizieller Genehmigung zum Suchen von in Acker befindlichen Metallgegenständen (Metallsondengänger) in Niedersachen....

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