Detektor

Metalldetektor und Suchgerät
"Mit diesem schicken Gerät über Strände und Felder zu wandern, frühmorgendlich, stellt ein wahres Glücksgefühl dar." Neben Bodenradar, Sendeschleifensystemen, BFO und Tiefenortung, werden hauptsächlich PI und VLF-TR-Detektoren in der kleinräumigen Schatzsuche eingesetzt. Dr.Gerhard Fisher wurde Pionier in der Ortungstechnik mit Suchspule, indem er den ersten Detektor in den 20er Jahren gebaut und vertrieben hat. Heute können Detektoren nicht nur Metallobjekt ansich erkennen und Schrott wegfiltern, sondern komplexe 3 D Graphiken und die Art des Metalls bzw. Legierung erkennen.



Wie ist ein Metalldetektor aufgebaut?
Der Detektor erzeugt elektromagnetische Felder. Die Homonität eines Feldes wird durch das Auffinden eines Metallgegenstandes gestört, und es wird abhängig von der Größe des Fundobjektes und dessen Fundstellentiefe ein signal ausgelöst.

VLF-TR Detektor
Die meisten Detektoren für den Privatgebrauch funktionieren heute nach dem VLF-TR Prinzip, das im Niederfrequenzbereich verfährt. (VLF TR steht für Very Low Frequency Transmitting Receiving) Bei dieser Methode kann bis zu einem gewissen Grad die Legierung des Fundobjekts bestimmt werden. Im Spulenkopf befindet sich je eine Spule für Empfang und Sendtätigkeiten. Das gleichbleibende Feld der Spule wird durch metallische Fundobjekte gestört, indem dieses sich mit der Spule "verbindet". Es gibt "Non Motion" (Verharrungsdetektoren) und "Motion"(Bewegungsdetektoren) Detektoren, sowie Schatzsuchgeräte die beide Vorgehensweisen zulassen.

PI Detektor
Dieser wird auch Pulsinduktionsdetektor genannt, und zeichnet sich durch große Reichweite sowie guter Ausfilterungsgenauigkeit aus. Die Suchspule sendet ein Signal in regelmäßigem Takt in den Grund und mißt Wirbelfelder um Metallobjekte im Boden. Gold und Silber soll sich zum Teil besser nachweisen lassen, sofern die Edelmetalle eine gewisse Reinheit haben.

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