Der Silberschatz des Kurfürsten Maximilian

Bis heute ebenfalls nicht gefunden ist der Silberschatz des bayrischen Kurfürsten Maximilian I., der angesichts der drohenden Niederlage gegen die Schweden und Franzosen am Ende des Dreißigjährigen Krieges das Familiensilber in Sicherheit bringen wollte. Der Kurfürst machte sich 1648 keine Illusionen mehr über den Ausgang des Krieges. Habsburger und Bayern hatten Mitte Mai die letzten entscheidende Schlacht verloren, der Feind war auf dem Vormarsch. Also ließ Maximilian das Tafelsilber aus seiner Residenz in München zuerst nach Wasserburg bringen und dann auf Boote verladen, um mitsamt seiner Familie die Flucht auf dem Inn anzutreten.

Irgendwo bei Mühldorf ging eines der Boote verloren, nachdem es mit einem Brückenpfeiler kollidierte und dann samt seiner wertvollen Fracht kenterte. Maximilians Männer ertranken, der Schatz lag auf dem Grund des Flusses und mit den anrückenden Feinden im Nacken konnte sich der Kurfürst eine zeitraubende Bergung nicht erlauben. Also blieb das Tafelsilber auf dem Grund des Flusses und bis heute sind nur einige Teile als Zufallsfunde durch Angler wieder aufgetaucht.

Schätzwert des Silberschatzes

Der Wert, soweit Experten ihn anhand von Gewicht und kunsthistorischer Bedeutung einschätzen können, beläuft sich auf mindestens 2,5 Millionen Euro.

Das ist der Wert der legendären blauen One-Cent-Marke aus dem Jahr 1861.

Die Schatzsuche ist schwierig, denn der genaue Ort der Havarie ist nicht bekannt. Dazu kommt, dass durch die Strömung Teile oder auch der ganze Schatz vielleicht schon längst viel weiter flussabwärts getragen wurde. Hunderte von Kelchen, Tellern, Platten und Bechern sind irgendwo bei Mühldorf noch immer auf dem Grund des Flusses und warten auf einen erfolgreichen Schatzsucher. Der Fund wird sich lohnen, denn aufgrund von Schätzungen handelt es sich bei der Bootsladung um kunstvolle Silbergegenstände, die zusammen rund 230 kg wiegen.

Legendäre Schätze

Nächster Schatz: Bernsteinzimmer

Die Schatzsuche ist schwierig, denn der genaue Ort der Havarie ist nicht bekannt. Dazu kommt, dass durch die Strömung Teile oder auch der ganze Schatz vielleicht schon längst viel weiter flussabwärts getragen wurde. Hunderte von Kelchen, Tellern, Platten und Bechern sind irgendwo bei Mühldorf noch immer auf dem Grund des Flusses und warten auf einen erfolgreichen Schatzsucher. Der Fund wird sich lohnen, denn aufgrund von Schätzungen handelt es sich bei der Bootsladung um kunstvolle Silbergegenstände, die zusammen rund 230 kg wiegen.

 

Verborgene Schätze und Funde